| 3. Projektstandort: | AWO-Seniorenzentrum Hardtwald Berliner Ring 8-10 76344 Eggenstein-Leopoldshafen |
| 4. Verantwortliche Mentorin: | Irmtraud Eberle Dr.-Gustav-Knodel-Straße 13a 76344 Eggenstein-Leopoldshafen |
| 5. Co-Mentoren: | Jens Bernotat Theresa Büsing (Christiane Lang) Matthias Leis Magnus Schlösser |
| 6. Projektidee: | Das AWO-Seniorenzentrum Hardtwald besteht seit dem Jahr 2005 und hat sich zur Devise gemacht, dass die Selbstständigkeit der älteren Menschen bei guter Pflege und Betreuung möglichst lange erhalten bleibt. Der Eingangsbereich hat sich als beliebter Treffpunkt erwiesen, doch allerdings fehlen vor alle an heißen Sonnentagen Schattenplätze. Denn hier wird nicht nur das eine oder andere Gespräch geführt, sondern auch die Gemeinschaft gepflegt und die Senioren und Seniorinnen können beobachten, wann ihre Angehörigen kommen und was sich sonst so tut. Die Mentorin Irmtraud Eberle ist durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit im ständigen Gesprächsaustausch mit den Bewohnern im Haus. Dabei wurde des öfteren der Wunsch geäußert, mehr Sitz- und Schattenplätze zu schaffen. Ein Gespräch mit der Heimleitung ergab, dass es Überlegungen gäbe, mittelfristig einen Baum zu pflanzen und eine Pergola zu errichten. Außerdem wünschten sich die Senioren und Seniorinnen, dass eine Grillstelle eingerichtet würde, um bei gemeinschaftlichen Abenden die Möglichkeit zu haben, gemeinsam zu grillen und zu essen. Die Mentorin kam dadurch auf die Idee, diese Wünsche in Form eines JES-Projekts umzusetzen und fand in den Jugendgruppen der evangelischen und katholischen Gemeinde motivierte und engagierte Partner. Gemeinsam mit den Jugendlichen plant, diskutiert und organisiert die Mentorin die Durchführung dieses Projekts, bei dem die Gruppe inzwischen auch von einigen engagierten Mitbürgern und Firmen (im Sinne von "Corporate Citizenship") unterstützt wird. Hierzu gehören nicht nur die Suche nach Sponsoren, sondern auch das Beschaffen von Informationen über mögliche Baustoffe (Holz, Stahl, Steine, Bäume etc.), um sowohl die Pergola als auch den Grill sicher und dauerhaft zu bauen. |
| 7. Wirkung / Nachhaltigkeit: | Bei diesem Projekt "Brückenschlag" ist es für uns wichtig, dass nicht nur ein Dialog zwischen Jung und Alt entsteht, sondern auch im Sinne der Ökumene konfessionsübergreifend zusammengearbeitet wird. Weiterhin ist es für uns motivierend, dass durch unsere Aktion etwas Beständiges entsteht und dass die Freizeitgestaltung der älteren Menschen nachhaltig erweitert wird. Darüber hinaus ist bereits im Gespräch, dass sich manche der beteiligten Jugendlichen über den Projektrahmen hinaus für diese Einrichtung engagieren wollen, in Form etwa eines "Freiwilligen Sozialen Jahres" bzw. einzelner freiwilliger sozialer Dienste. Hierin ist eine besondere Nachhaltigkeit zu sehen. Über die Bauphase hinweg wird also der Kontakt zwischen den engagierten Jugendlichen und den Heimbewohner/-innen erhalten bleiben. Schließlich wollen wir auch mit dem Projekt gesellschaftliches und bürgerschaftliches Engagement demonstrieren und Beispiel für andere geben. Durch unser gemeinsames Engagement wollen wir unter anderem den Jugendlichen, die nach uns kommen werden, aufzeigen, dass das Gemeinwohl einer Gemeinde nur durch gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung zwischen den Generationen bestehen kann. Denn irgendwann werden wir uns vielleicht auch einmal in einer ähnlichen Situation befinden und uns wünschen, dass es Gruppen gibt, die sich für uns einsetzen. |